
Hier zeige ich dir eine Auswahl meiner Arbeiten aus Glas – handgemachte Glasobjekte, Glasperlen und Schmuckstücke, die in meiner Werkstatt mit Flamme und Fingerspitzengefühl entstehen.
Jede Perle, jede Form ist ein Unikat – von mir selbst entworfen, am Brenner aus buntem Glas geschmolzen. Mal verspielt, mal elegant, mal überraschend. Ich arbeite mit der traditionellen Lampwork-Technik, die es mir erlaubt, feinste Details ins Glas zu bringen.
In dieser Galerie findest du nicht nur fertige Stücke, sondern auch Einblicke in meine Ideenwelt: Was mich inspiriert, wie Formen entstehen – und warum manches Glas einfach frech sein muss. Ich hoffe, dass du meine Arbeiten dadurch besser verstehst – oder vielleicht sogar selbst Lust bekommst, kreativ zu werden.
Die Galerie ist mein Schaufenster: ein Ort zum Stöbern, Staunen und Innehalten.
Vielleicht entdeckst du etwas, das dich berührt, begeistert – oder einfach ein Lächeln auslöst.
Wenn du Fragen zu einzelnen Arbeiten hast oder etwas Ähnliches anfertigen lassen möchtest – schreib mir gern. Ich freue mich auf deine Nachricht!

Armgeschmeide – handgefertigte Glasarmbänder mit Charakter
Ich nenne sie Armgeschmeide – denn das trifft es besser als „Armband“.
Jedes Stück ist ein kleines Kunstwerk, geformt aus farbenfrohen Lampwork-Glasperlen. In meiner Werkstatt entstehen diese Unikate mit Liebe zum Detail, Geduld und Feuer.
Dieses Armband ist ein echter Hingucker. Besonders faszinierend finde ich die aufgesetzten Glastropfen, die auf einigen Glasperlen wie kleine Lichtfänger sitzen. Sie verleihen der Perle Tiefe und Lebendigkeit – jedes Mal anders, je nachdem, wie das Licht fällt.
Die goldene Oberfläche ist kein Effekt – es ist echtes Blattgold, das ich vorsichtig ins heiße Glas einarbeite. Das ist heikel: Die dünnen Goldschichten vertragen kaum Hitze. Mit Erfahrung und Fingerspitzengefühl gelingt es mir, das Gold zu erhalten – manchmal auch, indem ich es mit Klarglas überziehe.
Dabei entstehen feine Risse in der Oberfläche – ein schöner Effekt, aber mir gefällt das gleichmäßige, flächendeckende Gold noch besser.
So entsteht ein Glasarmband, das nicht nur funkelt, sondern Geschichten erzählt – von Feuer, Glas und Gold.
Für dieses Murrini werden folgende Gläser verwendet (AK 104 Weichglas/Muranoglas):
• Effetre Mosaikblau/Blu Mosaico
591 059 – als selbst gezogener
Stringer mit ca. 3 mm Durchmesser
• Effetre Jade Green/Verde Giada
591 480
• Effetre Klarglas/Cristallo Speciale
591 006
Der Kern des Murrinis besteht aus Klarglas.
Formt zunächst einen Zylinder von etwa 1 cm Durchmesser und 1,5 cm Länge. Für die ersten Versuche empfiehlt es sich, mit kleineren Glasportionen zu arbeiten. Zum einen wird das Glasobjekt oft
größer,
als man denkt und zu große Formate brauchen einen größeren Brenner.
Auf den Klarglaskern wird anschließend eine einzelne Schicht Jade Green aufgetragen. Achtet darauf, wirklich nur eine Lage aufzubringen. Danach wird das Glas sorgfältig und gleichmäßig glatt geschmolzen. Erwärmt es so weit, dass es weich genug ist, um in die Stern-Mould gedrückt zu werden.
Die Sternform sollte mehrmals geprägt werden.
Bereits nach dem ersten Eindrücken entsteht zwar die Grundform, die Konturen sind jedoch noch nicht ausreichend ausgeprägt. Erhitzt das Glas daher erneut vorsichtig in der Flamme, ohne es
vollständig durchzuheizen, und drückt es anschließend wieder in derselben Position in die Form.
Durch jedes weitere Prägen fließt das Glas tiefer in die Konturen der Mould und die Sternkanten werden deutlich schärfer und klarer.
Ihr könnt den Glaszylinder ebenso mit einem Messer, der Länge nach, einkerben. Es ist nicht zwingend notwendig eine Mould zu nehmen.
In die Vertiefungen des Sterns werden nun vorbereitete Stringer aus Mosaikblau eingelegt. Legt die Stringer jeweils der Länge nach in die Mulden ein. Für eine kräftige Farbwirkung wird dieser Schritt wiederholt, sodass sich in jeder Vertiefung zwei Lagen Stringer befinden.
Anschließend wird alles erneut glatt geschmolzen. Der entstandene Glaskörper wird nun mit zwei Glaspunties auseinandergezogen.
Die Größe, bzw. die Widerstandsfähigkeit der Punties beeinflusst dabei, wie stark und kontrolliert der Murrini später gezogen werden kann.
Alternativ können an beiden Seiten des Murrinis auch größere Klarglasansätze mit Stahlstäben angebracht werden. Dazu wird das Klarglas weich geschmolzen, die Stahlstange bis zum Glühen erhitzt und in das Klarglas eingesetzt. Nach kurzem Abkühlen sitzt die Verbindung fest. Die zweite Seite wird auf die gleiche Weise vorbereitet.
Unabhängig von der gewählten Methode wird beim Ziehen hauptsächlich der eigentliche Murriniteil erhitzt, während die Klarglasansätze möglichst wenig Wärme erhalten. Die Haltestangen oder Stahlstäbe dürfen dabei niemals mit erhitzt werden.
Vor dem Ziehen sollte die Viskosität des Glases geprüft werden.
Dazu bewegt man die Stangen leicht gegeneinander und spürt den Widerstand des Glases. Fühlt es sich weich und gleichmäßig beweglich an, kann mit dem Ziehen begonnen werden. Arbeitet langsam und
nutzt die Schwerkraft zur Unterstützung.
Bereiche, die beim Ausziehen zu dünn zu werden drohen, können durch leichtes Anpusten gezielt abgekühlt werden. Zu dicke Stellen lassen sich dagegen vorsichtig nacherwärmen. Die gleichmäßigsten Ergebnisse entstehen meist in einem durchgehenden Zugvorgang – die nötige Kontrolle entwickelt sich jedoch vor allem durch Übung und Erfahrung.
Nach dem Abkühlen wird die Murrinistange, mit einer Glaszange, in kleine Abschnitte geknipst.
Voila — fertig ist der Murrini und kann nun vielseitig weiterverarbeitet werden.
Diese Anleitung richtet sich an Glasbearbeiter mit mindestens einer Grundausstattung zur Glasbearbeitung.
Sie ist gerade auch für Anfänger geeignet.
The following glass types are used for this murrini
(AK 104 soft glass/Muranoglass):
Effetre Mosaic Blue/Blu Mosaico
591 059 - as a hand-drawn stringer with a
diameter of approx. 3 mm
Effetre Jade Green/Verde Giada
591 480
Effetre Clear Glass/Cristallo Speciale 591 006
The core of the murrini consists of clear glass.
First, form a cylinder approximately 1 cm in diameter and 1.5 cm in length. For your first attempts, it is recommended to work with smaller portions of glass. For one thing, the glass object often turns out larger
than you think, and larger pieces require a larger torch.
Next, apply a single layer of Jade Green to the clear glass core. Be sure to apply only one layer. Then carefully and evenly smooth out the glass. Heat it until it is soft enough to be pressed into the star mold.
The star shape should be pressed several times.
Although the basic shape is formed after the first impression, the contours are not yet sufficiently defined. Therefore, carefully reheat the glass in the flame without heating it through completely, and then press it back into the mold in the same position.
With each additional impression, the glass flows deeper into the contours of the mold, and the edges of the star become significantly sharper and clearer.
You can also score the glass cylinder lengthwise with a knife. It is not absolutely necessary to use a mold.
Now place the prepared mosaic blue stringers into the indentations of the star. Place each stringer lengthwise into the indentations. For a bold color effect, repeat this step so that there are two layers of stringers in each indentation.
Then, everything is melted smooth again. The resulting glass body is now pulled apart using two glass punties.
The size and strength of the punties determine how strongly and precisely the murrini can be pulled later.
Alternatively, larger clear glass attachments can be attached to both sides of the murrini using steel rods. To do this, the clear glass is softened, the steel rod is heated until it glows, and inserted into the clear glass. After a brief cooling period, the connection is secure. The second side is prepared in the same manner.
Regardless of the method chosen, during drawing, mainly the actual murrini section is heated, while the clear glass attachments receive as little heat as possible. The holding rods or steel rods must never be heated in the process.
Before drawing, check the viscosity of the glass.
To do this, gently move the rods against each other and feel the resistance of the glass. If it feels soft and moves smoothly, you can begin drawing. Work slowly and use gravity to your advantage.
Areas that threaten to become too thin during drawing can be cooled down by gently blowing on them. Conversely, areas that are too thick can be carefully reheated. The most even results are usually achieved in a continuous drawing process—however, the necessary control comes primarily through practice and experience.
After cooling, the murrini rod is cut into small sections using glass nippers.
Voilà—the murrini is ready and can now be used in a variety of ways.
These instructions are intended for glassworkers with at least basic glassworking equipment;
they are particularly suitable for beginners.
Translated with DeepL.com (free version)

